Der Schwerpunkt des Masterstudiums der Integrativen Heilpädagogik ist die »Inklusion«
behinderter Menschen, d. h.: ihre uneingeschränkte Teilhabe an allen Lebensbereichen wie Erziehung,
Bildung, Arbeit, Mobilität, Freizeit und Wohnen.
Vor dem Hintergrund eines ethisch begründeten, ganzheitlichen Menschenbildes
nimmt der Studiengang Forderungen der Behindertenbewegung auf,
die inzwischen auch in zentralen UN- und EU– Richtlinien Eingang gefunden haben.
Danach sind die »… Einschränkungen, mit denen behinderte Menschen konfrontiert sind,
nicht länger an ihre Behinderung an sich gekoppelt, sondern an die Unfähigkeit der Gesellschaft,
ihren Bürgern Chancengleichheit zu ermöglichen«.
Zentral für das Masterstudium der Integrativen Heilpädagogik ist die vertiefende und
weiterzuentwickelnde Auseinandersetzung mit den Lern- und Lebensbedingungen behinderter
und nicht behinderter Menschen im Hinblick auf zu verändernde strukturelle
und institutionelle Bedingungen, d. h. Teilhabe zu ermöglichen
und sozialer Ausgrenzung entgegenzuwirken.
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